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CLP-Etikett für Kerzen: Alles, was Sie wissen müssen

CLP-Etikett für Kerzen: Alles, was Sie wissen müssen

Kompletter Leitfaden für Hersteller und Verkäufer

Der Verkauf von Kerzen scheint einfach, doch sobald Sie mit Duftstoffen oder Zusatzstoffen arbeiten, greifen gesetzliche Vorschriften. Eine häufig gestellte Frage ist: Wann benötigen Sie ein CLP-Etikett für Kerzen? In diesem Blog erklären wir alles klar und verständlich, damit Sie Ihre Kerzen sicher und gesetzeskonform verkaufen können.

Was ist ein CLP-Etikett für Kerzen?

Ein CLP-Etikett basiert auf der europäischen Verordnung zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von chemischen Stoffen. CLP steht für Classification, Labelling and Packaging.

Für Kerzen bedeutet dies, dass Sie prüfen müssen, ob Ihr Produkt gefährliche Stoffe enthält. Ist dies der Fall, müssen diese gemäß der CLP-Verordnung korrekt gekennzeichnet werden. Besonders Duftkerzen fallen häufig unter diese Regelung.

Wann ist ein CLP-Etikett für Kerzen verpflichtend?

Nicht jede Kerze benötigt ein CLP-Etikett. Es hängt vollständig von der Zusammensetzung ab.

Kein CLP-Etikett erforderlich:
Unparfümierte Kerzen
100 Prozent natürliche Wachse ohne Zusatzstoffe
Keine schädlichen Stoffe enthalten

CLP-Etikett erforderlich:
Duftkerzen mit Parfümölen
Kerzen mit allergenen Stoffen
Kerzen mit umweltgefährlichen Inhaltsstoffen

Es ist wichtig, stets das SDS (Safety Data Sheet) Ihrer Duftstoffe zu überprüfen.

Warum ist die CLP-Kennzeichnung wichtig?

Ein korrektes CLP-Etikett auf Kerzen schützt Verbraucher vor Gesundheitsrisiken und stellt sicher, dass Sie die europäischen Vorschriften einhalten. Zudem vermeiden Sie Bußgelder oder Verkaufsverbote und wirken professionell.

Was muss auf einem CLP-Etikett für Kerzen stehen?

Ein vollständiges CLP-Etikett enthält folgende Bestandteile:

Gefahrenpiktogramme, zum Beispiel das Ausrufezeichen für Reizungen oder Allergien sowie das Umweltgefahr-Symbol

Signalwort, wie Achtung oder Gefahr

H-Sätze (Gefahrenhinweise), zum Beispiel H315 verursacht Hautreizungen oder H317 kann allergische Reaktionen hervorrufen

P-Sätze (Sicherheitshinweise), zum Beispiel P102 außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren

Produktinformationen
Name des Produkts
Name des Lieferanten oder Herstellers
Mengenangabe

CLP-Etikett vs. Sicherheitsaufkleber für Kerzen

Viele verwechseln CLP-Etiketten mit allgemeinen Sicherheitshinweisen für Kerzen.

CLP-Etikett:
Bezieht sich auf chemische Risiken
Ist verpflichtend bei gefährlichen Stoffen

Sicherheitslabel für Kerzen:
Bezieht sich auf Brandschutz
Ist immer verpflichtend

Typische Sicherheitswarnungen sind beispielsweise, dass eine Kerze nicht unbeaufsichtigt brennen sollte, außerhalb der Reichweite von Kindern aufgestellt werden muss und nur auf hitzebeständigen Oberflächen verwendet werden darf. In der Praxis werden oft beide Kennzeichnungen kombiniert.

Häufige Fehler bei CLP-Etiketten für Kerzen

Als Kerzenhersteller sollten Sie folgende Fehler vermeiden:

Das SDS nicht prüfen
Falsche H- und P-Sätze verwenden
Allergene nicht angeben
Kein Etikett bei Duftkerzen verwenden

Diese Fehler können zu Bußgeldern oder zum Verkaufsstopp Ihrer Produkte führen.

Fazit: Benötigen Sie ein CLP-Etikett?

Kurz zusammengefasst:

Verkaufen Sie Duftkerzen, ist ein CLP-Etikett in der Regel verpflichtend. Verkaufen Sie unparfümierte Kerzen, ist es oft nicht notwendig. Verwenden Sie Stoffe mit Risiken, müssen Sie dies immer überprüfen.

Im Zweifel sollten Sie stets die Inhaltsstoffe sowie die zugehörige Dokumentation kontrollieren.

Hilfe bei Ihrem CLP-Etikett

Sind Sie unsicher, ob Ihre Kerzen ein CLP-Etikett benötigen, oder möchten Sie Unterstützung? Arbeiten Sie immer mit zuverlässigen Lieferanten, korrekter Dokumentation und richtiger Kennzeichnung. So vermeiden Sie Probleme im Nachhinein.



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